Einen Computer selber zusammenbauen

Artikel über den Eigenbau eines PC's Viele Menschen bauen sich selbst einen Computer zusammen. Dies bietet den Vorteil, dass das Gerät an die jeweiligen finanziellen Verhältnisse angepasst werden kann. Darüber hinaus kann die Ausstattung des Geräts vollständig auf die individuellen Erfordernisse anpasst werden. Allerdings sollte niemand einfach losmontieren. Vielmehr sind einige Dinge zu berücksichtigen.

Die optimale Grafikkarte

Zunächst einmal muss feststehen, welche Anforderungen gestellt werden. Diese leiten sich aus dem Verwendungszweck ab. Die verschiedenen Komponenten müssen je nach Einsatzzweck unterschiedlich gewichtet werden. Wer einen Computer zum Arbeiten braucht, der sollte sich genau überlegen, welche Arbeit verrichtet werden soll. Wird mit dem Computer ausschließlich getextet, Buchhaltungsprogramme ausgeführt oder Tabellenkalkulationen erstellt, dann muss keine hochmoderne Grafikkarten eingesetzt werden. Hier reicht eine günstige Karte aus. Sie muss nur zwei Dimensionen darstellen, mehr ist nicht notwendig. Sollen allerdings Konstruktionsprogramme ausgeführt werden, dann muss es schon eine 3D-Karte sein. Hier lohnen sich sehr moderne Karten. Allerdings müssen sie nicht unbedingt schnell reagieren. Auch Karten die etwas langsamer arbeiten, können hierbei eingesetzt werden. Wer allerdings gerne spielt und den Computer hierfür braucht, der muss schon eine sehr moderne und hochwertige Ausführung einbauen. Nur damit laufen die modernen Spiele reibungslos.

Der Sound

Auch die Soundkarte spielt in diesem Bezug eine Rolle. Für Schreib- oder Buchhaltungsarbeiten werden keine modernen und hochwertigen Soundkarten benötigt. Hier reichen auch die älteren Modelle aus. Die ermöglichen zwar die Wiedergabe von Tönen, haben allerdings nicht unbedingt die höchste Tonqualität. Wer Musik abspielen will, der kann hier auf wirklich gute Qualität achten. Gleiches gilt auch für Computer, die auf Spiele ausgelegt werden sollen.

Festplatten und Arbeitsspeicher

Auch bei der Festplatte sind solche Überlegungen anzustellen. Spiele verbrauchen viel Speicherplatz. Deshalb müssen hier große Platten verwendet werden. Für die Büroarbeit können bereits kleine Platten ausreichen. Bestimmte Programme im Konstruktionsbereich verbrauchen allerdings sehr viel Speicher, ohne dass überhaupt damit gearbeitet wird. Hier gilt: Je größer desto besser. In vielen Fällen lohnt es sich sogar, eine zweite Festplatte einzubauen. Die erste Platte kann dann als Platz für die Programme verwendet werden. Die zweite Platte dient zur Speicherung der Projekte. Damit kann dann optimal eingeteilt werden. In diesem Bezug ist auch der Arbeitsspeicher eine wichtige Größe. Für Büroarbeiten muss sie nicht sehr groß sein. Je aufwändiger die Programme werden, desto mehr Arbeitsspeicher muss zur Verfügung stehen.

Der Prozessor und Laufwerke

Eine weitere Größe ist auch der Prozessor. Für die Bearbeitung von Dokumenten reicht auch hier ein recht kleiner Prozessor aus. Werden allerdings Spiele gespielt, dann muss er möglichst modern sein. Je schneller der Prozessor, desto flüssiger die Spiele. Auch bestimmte Programme aus der Arbeitswelt brauchen einen bestimmten Prozessor, damit sie überhaupt lauffähig sind.

Auch die Speichermedien sollten genau ausgesucht werden. Disketten sind heute nicht mehr die gängigste Form. Sollen allerdings alte Daten bearbeitet werden, dann sind diese häufig auf Disketten vorhanden. Deshalb muss dann ein solches Laufwerk vorhanden sein. Derzeit ist Blu-ray stark im Aufwind. Ein solches Laufwerk lohnt sich derzeit allerdings kaum. Sollen Filme mit dem Computer abgespielt werden, dann können diese Laufwerke dennoch sinnvoll sein. Wer ein solches Laufwerk integriert, der kann auf CD-Rom und DVD verzichten, da diese Laufwerke abwärtskompatibel sind.

Alle Komponenten aufeinander abstimmen

Wenn die Voraussetzungen geklärt sind, dann muss darauf geachtet werden, dass die Komponenten überhaupt aufeinander abgestimmt sind. Eine sehr gute Grafikkarte kann nicht arbeiten, wenn der Arbeitsspeicher keine Ausnutzung der Möglichkeiten erlaubt. Gleiches gilt für die Soundkarte. Die Komponenten müssen so abgestimmt sein, dass jedes Teil optimal genutzt wird. Ein Zuviel macht sich im Preis bemerkbar. Ein Zuwenig stört bei der Arbeit oder verhindert, dass alle Arbeiten ausgeführt werden können.

Foto: Stephanie Eckgold – Fotolia.com

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