Der Browser ist eine Software, die dem Computer ermöglicht, Internetseiten sowie Dokumente und Daten darzustellen. Darüber hinaus ermöglicht der Browser die Nutzung von Anwendungen im Internet.
Die ursprünglichen Versionen ermöglichten ausschließlich das Lesen von Dokumenten, die im Internet durch Unternehmen eingestellt wurden. Die Kommunikation war deshalb einseitig. Später kamen die Möglichkeiten der Verlinkung von verschiedenen Seiten dazu, an die sich die Browser sehr schnell anpassten. Erst später kamen weitere Anwendungen im Internet dazu, wobei die erste Anwendung daraus bestand, dass Fotos angezeigt werden konnten. Erst später wurden dann interaktive Anwendungen im Internet die Regel. Im Zuge des Web 2.0 wurde es dann möglich, dass Menschen mit Maschinen kommunizierten oder auch eine Unterhaltung von Mensch zu Mensch stattfand. Zukünftig soll die Entwicklung – wird den Vorstellungen der Entwickler gefolgt – eine Vernetzung von Maschine zu Maschine ermöglicht werden. Diese Kommunikation wird dann wahrscheinlich ohne Browser auskommen, da die Software eine Hilfe für die Bedienung von Menschen darstellt.
Anwendungsmöglichkeiten
Waren die Programme zunächst ausschließlich auf einem Computer zu finden, sind sie inzwischen auch auf Mobiltelefonen vertreten. Vor allem Smartphones verfügen über die Möglichkeiten. Deshalb sind sie in der Lage, das Internet mobil zu nutzen. Waren die Programme zunächst eher Optionen gehören sie heute im Zuge der fortschreitenden Internetnutzung zu den Standardprogrammen auf den Rechnern. Häufig verwendet eine Software dieser Art externe Programme, um die verschiedenen Anwendungen im Internet darstellen zu können. Ein bekanntes Programm dieser Art ist Java. Daneben gibt es noch viele verschiedene andere Plug-Ins.
Darüber hinaus ist es inzwischen möglich, Programme aus dem Internet herunterzuladen und sie auf dem Computer abzulegen oder zu installieren.
Browservarianten
Obwohl Browser standardmäßig alle Inhalte des Internets anzeigen können, gibt es dennoch verschiedene spezielle Programme. So ist der Textbrowser eine übliche Variante. Sie ermöglicht die Darstellung von Inhalten aus dem Netz. Dabei werden Fotos und andere multimediale Anwendungen vollständig ignoriert. Sie können nicht angezeigt werden, so dass ausschließlich die Texte ersichtlich sind. Sie haben den Vorteil, dass die Texte sehr übersichtlich dargestellt werden. Dadurch ermöglichen sie eine sehr schnelle Recherche, weshalb sie auch in Arbeitsbereichen eingesetzt werden, bei denen diese Möglichkeit von hoher Bedeutung ist.
Obwohl in vielen Internetbrowsern beinhaltet, gibt es auch spezialisierte Offline-Browser. Sie zeigen ausschließlich lokale Inhalte an. Sie werden auf Computern eingesetzt, die nicht internetfähig sind. Da viele Anwendungen einen Browser brauchen, um abgerufen werden zu können, werden sie hier installiert und ermöglichen dann das Abrufen der Anwendungen. Allerdings können zu diesem Zweck auch die normalen und gängigen Browser installiert werden, die diese Möglichkeit ebenfalls bieten.
Von den Anfängen zur Vielfalt
Der erste Browser wurde am CERN in Genf entwickelt. Die Software war nur in der Lage, Texte darzustellen. Ein anderer Browser konnte zwar Fotos öffnen – doch dies geschah nur, wenn auch tatsächlich das Foto per Click aufgerufen wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Nutzung des Internets sehr kompliziert. Eine Seite konnte nicht einfach aufgerufen werden. Vielmehr mussten sehr komplizierte Befehle eingegeben werden. Mit der Entwicklung der Software wurde es möglich, die Möglichkeiten des Internets einfach auszunutzen und die verschiedenen Seiten auf eine einfache Art zu nutzen.
Aus diesem „Grundbrowser“ entwickelten sich sehr vielfältige Programme. Neben dem Internetexplorer sind Firefox, Safari und noch viele weitere Programme üblich, deren Marktanteile stark schwanken.
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